Offener Brief an die DGS fordert Verbesserung der prekären Beschäftigungsbedingungen von Wissenschaftlichen Mitarbeitern

von Christian Wickert

Eine Initiative von Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Soziologie, hat sich zusammengefunden und einen Offenen Brief an die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zur Verbesserung der prekären Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen formuliert.

Der Offene Brief ist an den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) adressiert und wird ihm auf dem 37. Kongress der DGS in Trier im Rahmen der Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 08.10.2014, übergeben werden. Zusätzlich findet am Freitag, den 10.10.2014, um 9 Uhr die Veranstaltung „Nachwuchs in der Krise“ statt.

Die Verfasserinnen und Verfasser fordern darin, dass sich die DGS aktiv für eine Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen des akademischen Mittelbaus einsetzt und angemessene und faire Beschäftigungsbedingungen als Teil ihres Ethikkodexes mit in Ihre Selbstverpflichtung zu guter wissenschaftlicher Praxis in der Soziologie aufnimmt.

Der Brief ist im Wortlaut unten nachzulesen. Zudem kann das Anliegen durch die Unterzeichnung der Petition unterstützt werden.


Für gute Arbeit in der Wissenschaft – Offener Brief an die Deutsche Gesellschaft für Soziologie

Liebe Kolleg/innen,

die massiven gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse der letzten Jahrzehnte haben weder vor der Wissenschaft im Allgemeinen noch vor der Soziologie im Besonderen halt gemacht. Deregulierung, Aktivierung und Wettbewerbsorientierung haben hoch problematische Entwicklungen nach sich gezogen, nicht zuletzt eine zunehmende Prekarisierung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen ...

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