Fahrradfahren und Alkohol – Don’t drink and drive!

Wer unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt, stellt für sich und andere eine große Gefahr dar und macht sich außerdem strafbar. Eine Promillegrenze gilt bekanntlich nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Fahrradfahrer, bei denen ab 1,6 Promille rechtlich von einer absoluten Fahruntüchtigkeit auszugehen ist.

Rechtsanwältin Ines Gläser, Fachanwältin für Medizinrecht

Wer betrunken Fahrrad fährt, riskiert neben einer Geldstrafe auch seinen Führerschein. Dies hat aktuell das Verwaltungsgericht Neustadt entschieden (Beschluss vom 08.08.2014 – 3 L 636/14.NW

Ein Fahrradfahrer war mit 1,73 Promille auf seinem Fahrrad unterwegs. Er wurde nicht nur wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 € verurteilt, sondern auch aufgefordert, ein medizinisch-psychologisches Gutachten (MPG) vorzulegen, um seine weitere Fahreignung zu überprüfen. Da der Fahrradfahrer dieses Gutachten nicht beibrachte, wurde ihm die Fahrerlaubnis der Klasse 3 entzogen und zudem das Fahren von fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen (Fahrrad und Mofa) untersagt ...

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