TeamViewer: Datenschutzrechtliche Grenzen im Unternehmenseinsatz

Viele IT-Abteilungen wollen TeamViewer bei der Analyse und Lösung von IT-Problemen der Mitarbeiter im Umgang mit deren Arbeitscomputern als Hilfsmittel nutzen. Datenschutzrechtlich ist dies jedoch nicht uneingeschränkt möglich. Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte zum datenschutzkonformem Einsatz von TeamViewer am Beispiel des genannten Falls dargestellt. IT-Sicherheitsaspekte werden nicht beleuchtet.

Was kann TeamViewer?

TeamViewer ist eine Desktop-Sharing-Software, welche Fernwartungen, Online-Präsentationen, Onlinemeetings, Webkonferenzen, Dateitransfer und VPN-Verbindungen ermöglicht. Die Software wird auf dem jeweiligen Rechner, dessen Desktop geteilt werden soll, installiert. Ist TeamViewer auf einem anderen Rechner innerhalb desselben Netzwerks installiert, findet der Zugriff auf den jeweiligen Rechner wie folgt statt:

  1. Neben einer automatisch generierten PartnerID erzeugt TeamViewer ein Sitzungskennwort, das sich bei jedem Start ändert.
  2. Nach einer aktiven Freigabe durch den Nutzer, wird eine verschlüsselte Verbindung zwischen den jeweiligen Rechnern aufgebaut.

Daneben besteht jedoch auch die Möglichkeit, Teamviewer mit Windows automatisch starten zu lassen und so einen Zugriff ohne einer aktiven Freigabe zu ermöglichen. Zusätzlich kann TeamViewer so konfiguriert werden, dass dieser als Hintergrundprozess für den Nutzer unsichtbar arbeitet. Diese Konfiguration ist jedoch nicht standardmäßig aktiviert sondern muss von dem jeweiligen Administrator vorher eingestellt werden.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der Rechner im Rahmen der so genannten Wake-on-LAN-Funktion automatisch eingeschaltet und anschließend aus der Ferne gesteuert werden kann. Auch hier ist jedoch eine gesonderte Konfiguration nötig ...

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