Ich fahr’ Dich Uber haupt nicht mehr

von Jörg Schmenger

Das kleine startup Unternehmen Uber kann einen weiteren Erfolg verbuchen. Zunächst wurde dem Fahrdienstvermittler per einstweiliger Verfügung verboten, seine Dienste in Deutschland anzubieten. Wie es sich für einen Robin Hood der Fahrgastbeförderung gehört, reagierte das Unternehmen clever: “Wir machen weiter”, hieß es prompt. Zudem veröffentlichte Uber wenige Tage später trotzig den Zuwachs von Neuanmeldungen über 590%.

Die Rechnung ist einfach. Selbst wenn ein erstes Ordnungsgeld erginge, in den Niederlanden (wo Ubers Europazentrale sitzt) zugestellt und vollstreckt würde, dürfte der “Schaden” weit unter dem angedrohten Höchstbetrag von 250.000 EUR liegen. Für dieses Geld bekam Uber eine virale Kampagne, die man für das Zehnfache des Höchstbetrages nicht hätte erfolgreicher gestalten können.

Auch ohne einstweilige Verfügung: Fahrzeuge stehen.

Jetzt haben Frankfurts Taxifahrer nachgelegt ...

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