Sächsischer Dialekt am Telefon kann teuer werden

von Stefan Maier

Das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt hatte über eine kuriose Vertragsstreitigkeit zu entscheiden. Fraglich war, ob bei einer unverständlichen Aussprache des Erklärenden, dieser für ein Missverständnis einzustehen hat.

Die Beklagte aus Sachsen hat telefonisch bei einem Reisebüro einen Flug gebucht. Der Flug sollte eigentlich nach Porto gehen. Zum Verhängnis wurde der Dame ihr sächsischer Dialekt. Die sächsische Aussprache von Porto (“Boooadööö”) ähnelt phonetisch stark der Aussprache der Stadt Bordeaux.

So Verstand auch die Angestellte des Reiseunternehmens am Telefon Bordeaux anstatt Porto ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK