Rechtsmarkt im Umbruch: Die Kanzleiboutique im Aufschwung

In den 1990er-Jahren war eine Fusionswelle von deutschen und anglo-amerikanischen Kanzleien zu beobachten. Jetzt dreht sich der Trend um: Anwaltsboutiquen sind im Aufschwung. Vorteile wie flache Hierarchien, eine bessere Work-Life Balance als in Großkanzleien und weniger formelle Einstiegskriterien machen diesen Trend für Juraabsolventen extrem interessant.

Gründungswelle von Kanzleiboutiquen: Oft Aussteiger aus Großkanzleien

Der Übergang zwischen den einzelnen Kanzleikategorien ist fließend. In der Regel sind Boutique-Kanzleien oder Kanzleiboutiquen, im Gegensatz zu Mittelstandskanzleien, auf ein bestimmtes Thema spezialisiert. Sie haben oft unter 50 Mitarbeiter und nur einen Standort, jedoch gibt es Ausnahmen zu dieser Regel.

Deutschland erlebt aktuell viele Neugründungen von Kanzleiboutiquen. Oft stammen die Gründer aus eine Großkanzlei, wo sie keine ausreichenden Aufstiegschancen mehr sehen. Seit einigen Jahren leiden nämlich auch Großkanzleien an konjunkturellen Schwankungen, deshalb lässt der Aufstieg zum Miteigentümer der Kanzlei oft auf sich warten. Ein erfolgreiches Beispiel für die Gründung einer Kanzleiboutique ist die auf Arbeitsrecht spezialisierte Boutique Kliemt& Vollstädt, deren Gründer früher bei der Großkanzlei Clifford Chance gearbeitet haben.

Markt im Umbruch: Mandanten offen für Neues

Auch der Markt ist im Umbruch: Viele Mandanten setzen nicht mehr nur auf die umfangreichen Angebote der großen Kanzleien, sondern suchen gezielt nach ihren Bedürfnissen die Kanzlei aus. Das stellt eine enorme Chance für die Kanzleiboutiquen dar ...

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