Wenn den Chef als “Psychopath” bezeichnet, verliert nicht unbedingt seinen Job

von Thorsten Blaufelder

Wenn ein Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten aus Verärgerung einen Psychopathen nennt, verliert nicht stets seinen Arbeitsplatz. Eine solche grobe Beleidigung sei zwar eine “erhebliche Ehrverletzung” des Vorgesetzten und “an sich” ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung. Dies ist aber nicht zwangsläufig so, wie das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 24.07.2014 entschied (AZ: 5 Sa 55/14).

Nach Ansicht des Gerichts habe eine Abmahnung des Mitarbeiters ausgereicht. Der Arbeitnehmer hatte seinen Vorgesetzen nicht unmittelbar beleidigt, sondern hatte im Kollegenkreis über ihn gelästert ...

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