Rezension Zivilrecht: Zwangsvollstreckungsrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Lippross, Zwangsvollstreckungsrecht, 11. Auflage, Vahlen 2014


Von stud. iur. Patricia Popp, Wiesbaden



Im Studium eher Nebengebiet, im Referendariat umso wichtiger: Das Zivilprozessrecht. Dies gilt insbesondere für das Vollstreckungsrecht, das im juristischen Arbeitsalltag eine weitaus größere Rolle spielt als überwiegend erwartet und teilweise auch gewünscht. Spätestens kurz vor der mündlichen Prüfung hat sich dann aber fast jeder Jurastudent mit der zivilprozessrechtlichen Materie auseinanderzusetzen, um für Fragen von Richterseite gewappnet zu sein. Hierbei kann - soviel sei bereits vorweggenommen - guten Gewissens auf das umfangreiche Werk Zwangsvollstreckungsrecht von Otto Gerhard Lippross zurückgegriffen werden. Eine Neuauflage war aufgrund wichtiger gesetzlicher Änderungen vom 1. Januar 2013 nötig, was die Aktualität des Buches bereits unterstreicht.


Das als ‚Lernbuch für die Praxisausbildung’ betitelte Werk ist bereits in der 11. Auflage im Vahlen-Verlag erschienen. Auf mehr als 300 Seiten vermittelt Lippross dem Leser die wichtigsten Inhalte des Zivilprozessrechts. Überraschend ist das gewählte Format: Für den Druck wurde das DIN-A4-Hochformat gewählt, was dem Lernbuch den Charakter eines Skripts verleiht. Es verwundert daher nicht, dass auf den einzelnen Seiten ein verhältnismäßig großer Rand vorhanden ist, der zwar teilweise durch zusammenfassende Randbemerkungen gefüllt ist, aber immer noch genug Platz für Notizen des Lesers bietet. Wer sich beim Lesen also gerne eigene Anmerkungen macht, kann sich an dieser Stelle jedenfalls in Wort und Schrift austoben. Aufgrund der Größe ist das Werk jedoch nicht allzu leicht zu handhaben.


Inhaltlich ist die Lektüre in sieben Teile separiert, welche sich dann nochmal in Abschnitte und (insgesamt 55) Paragraphen untergliedern ...

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