Mithaftung bei nicht aufgestelltem Warndreieck?

von Valeska Strunk

Nach einem Verkehrsunfall müssen die Beteiligten unter anderem den Verkehr sichern und bei geringfügigem Schaden das Fahrzeug unverzüglich beiseite fahren (§ 34 Abs. 1 Nr.2 StVO). Sicherung des Verkehrs heißt, dass außer dem Anschalten der Warnblinkanlage grundsätzlich auch ein Warndreieck aufgestellt werden muss, und zwar an einer Stelle, die gut einsehbar und an der das Unfallfahrzeug schon aus mehreren 100 Metern Entfernung erkennbar ist.

Valeska Strunk, Rechtsanwältin

Meist wird an das Anschalten der Warnblinkanlage gedacht, doch das Aufstellen eines Warndreiecks wird häufig vergessen, da man sich einer weiteren Gefahrensituation nicht bewusst ist. Fährt dann ein unaufmerksamer Verkehrsteilnehmer auf das Unfallfahrzeug auf, wendet die gegnerische Haftpflichtversicherung oft ein Mitverschulden aufgrund des Nichtaufstellens eines Warndreiecks ein.

Ob jedoch dieses Mitverschulden tatsächlich gegeben ist, muss im Einzelfall geprüft werden ...

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