Keine Kündigung trotz Beleidigung als „Psycho“

von Redaktion

Das Beschimpfen eines Vorgesetzten als „irre“, „nicht normal“ oder „Psycho“ ist als erhebliche Ehrverletzung ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung. Allerdings hätte im konkreten Fall eine Abmahnung genügt, entschied das LAG Rheinland-Pfalz mit kürzlich veröffentlichtem Urteil (v. 24.7.2014 – 5 Sa 55/14).

Bei einem Personalgespräch warf der Produktionsleiter eines Chemieunternehmens einen Beschäftigten nach einem Streit mit den Worten „Raus hier!“ aus seinem Büro. Am Tag darauf bezeichnete der Arbeitnehmer seinen Chef beim Rauchen gegenüber seinen Kollegen u. a. als „irre“, „nicht normal“ und „Psycho“ ...

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