Besser planen: Ausgleich für lebzeitige Pflege

von Julia Zeisler

Wer seine Eltern zu Lebzeiten gepflegt hat, soll hierfür später auch einen entsprechenden Ausgleich bekommen. So sieht es der Gesetzgeber.

Die Situation ist häufig die, dass ein Kind die Eltern zu Lebzeiten aufopferungsvoll pflegt und die Geschwister bei der Pflege keine Rolle spielen, sei es, weil sie weit entfernt wohnen oder weil sie vermeintlich im Job unabkömmlich sind. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht daher eine Ausgleichungspflicht für den Fall vor, dass ein Abkömmling zu Lebzeiten des Erblassers diesem gegenüber besondere Leistungen erbracht hat.

Diese Ausgleichungspflicht besteht, wenn ein Abkömmling den Erblasser während längerer Zeit gepflegt hat oder durch Mitarbeit im Haushalt, Beruf oder Geschäft des Erblassers während längerer Zeit oder durch erhebliche Geldleistungen oder in anderer Weise in besonderem Maße dazu beigetragen hat, dass das Vermögen des Erblassers erhalten oder vermehrt wurde. In diesen Fällen kann bei der Auseinandersetzung des Nachlasses eine Ausgleichung unter den Abkömmlingen verlangt werden, die mit ihm als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen ...

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