MS Deutschland: Anleger sollen stillhalten

In den Meldungen der letzten Wochen hatte es sich bereits abgezeichnet: die MS Deutschland hat massive wirtschaftliche Schwierigkeiten. In einer Gläubigerversammlung der MS Deutschland-Anleihe (ISIN DE000A1RE7V0 / WKN: A1RE7V) sollen die Anleger nun Zinsansprüche stunden und den Verzicht auf Kündigungen erklären. Dies würde zwar Zeit verschaffen, löst aber nicht die wirtschaftlichen Probleme. Die Anleger sollten sich daher aktiv in den Sanierungsprozess einbringen und ihre Interessen gebündelt geltend machen.

Die Schieflage der MS �Deutschland� Beteiligungsgesellschaft mbH ist nicht etwa auf Sonderfaktoren zurückzuführen, die mit einer punktuellen Sanierungsmaßnahme wieder aufzuholen wären. Stattdessen krankt das Geschäftsmodell selbst: die Bettenauslastung ist nicht auskömmlich. Und um dies zu ändern, sind erhebliche Investitionen erforderlich, zu denen das Geld fehlt. Zum anderen leidet die Gesellschaft unter der erheblichen Zinsbelastung von über � 3,4 Mio. jährlich.

Alles im allem liegt auf der Hand: die Gesellschaft braucht dringend Geld, und die Gläubiger sollen einen Beitrag leisten ...

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