Rezension Zivilrecht: Notariatskunde

von Dr. Benjamin Krenberger

Faßbender / Grauel / Ohmen / Peter / Roemer / Wittkowski / Führ / Otto, Notariatskunde, 18. Auflage, Deutscher Notarverlag 2014


Von RA, FA für Verkehrsrecht Sebastian Gutt, Helmstedt



Eigentlich richtet sich dieses Werk ausdrücklich an Notariatsfachangestellte. Dies ist aus meiner Sicht deutlich untertrieben, es „kann mehr“. Bei der Vorbereitung auf die notarielle Fachprüfung mache ich mir ebenso wie seinerzeit vor dem Examen Gedanken darüber, mit welchem Buch ich am besten lernen kann. Von einem Kollegen, der die Klausuren bereits hinter sich hat, erhielt ich dann den Tipp, mir die „Notariatskunde“ anzuschaffen. Das Buch sei didaktisch hervorragend aufgearbeitet und man könne gut mit ihm lernen. Es stelle eine echte Alternative zu den bekannten Notarhandbüchern dar. Als ich dann im Vorbereitungslehrgang weitere Kollegen sah, die sich das Werk angeschafft hatten, war ich überzeugt und habe ich es ihnen gleich getan.


Die Vorauflagen sind mir freilich nicht bekannt. Im Vorwort weisen die Autoren darauf hin, dass das Werk nunmehr offensichtlich zum ersten Mal in der Reihe „NotarPraxis“ im Deutschen NotarVerlag erscheint. Zudem ist der Autorenkreis erweitert worden. Die Neuauflage dürfte nicht nur wegen des neuen GNotKG, welches im vergangenen Jahr in Kraft trat, erforderlich geworden sein. Hier weisen die Verfasser aber zurecht darauf hin, dass rund um das GNotKG selbstverständlich nicht alle Rechtsfragen (abschließend) geklärt worden sind.


Schaut man in das Inhaltsverzeichnis, so wird sofort deutlich, dass wirklich nahezu sämtlicher prüfungsrelevanter Stoff abgedeckt ist, sei es das Berufsrecht oder das Handels- und Gesellschaftsrecht. Ich habe mir das Buch dann vorgenommen und begonnen, mit ihm zu arbeiten und zu lernen ...

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