Prozessverlust trotz Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung

Das Kammergericht Berlin hat mit Urteil vom 23. September 2013 (Az.: 8 U 173/12) entschieden, dass ein Anwalt, welchem ein Beratungsfehler vorzuwerfen ist, einem Mandanten nach einem verlorenen Prozess nicht zum Schadenersatz verpflichtet ist, wenn wegen einer Deckungszusage eines Rechtsschutzversicherers davon auszugehen ist, dass der Mandant den Prozess so oder so geführt hätte.

Als Vermieterin einer Wohnung hatte die Klägerin nach Auszug des Mieters diesen wegen angeblicher Schäden am Fußboden auf Zahlung von Schadenersatz verklagt und ließ sich dazu anwaltlich beraten und vertreten. Leider verlor die Klägerin den Prozess, da sich herausstellte, dass ihr Anwalt erst gar nicht zur Führung des Rechtsstreits hätte raten dürfen. Von Anfang an war klar, dass er nicht zu gewinnen war.

Ihrem Anwalt warf sie daher vor, sie falsch beraten zu haben und verklagte ihn auf Zahlung von Schadenersatz – im Ergebnis ohne Erfolg ...

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