Insolvenzforderung als vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung angemeldet – was tun?

von Oliver Gothe Syren

Ziel des Privatinsolenzverfahrens/Verbraucherinsolvenzverfahrens ist für die betroffenen Überschuldeten die Restschuldbefreiung. Ich erlebe es häufig, dass die Betroffenen nicht gut über die sog. Obliegenheiten (Pflichten, die man einhalten muss, um die Restschuldbefreiung am Ende tatsächlich zu erhalten) unterrichtet sind; teilweise trotz Beratung bei einer Schuldnerberatungsstelle. Und so häufen sich meine Einsätze, wenn ein Restschuldbefreiungsantrag versagt wird bzw. ein Versagungsantrag gestellt wird.

Forderung wird als vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung angemeldet: Widerspruch?

Vorsorge ist besser als Nachsorge: wenn man gut informiert ist und einige Vorgaben der Insolvenzordnung einhält, ist man gut beraten. Dazu gehört auch der richtige Umgang mit Forderungsanmeldungen (für Schuldner und auch für Gläubiger in Insolvenzverfahren).

In der Praxis sehr relevant ist hier folgende in der Insolvenzordnung geregelte Ausnahme von der Restschuldbefreiung:

§ 302 InsO Ausgenommene Forderungen (Auszug)

Von der Erteilung der Restschuldbefreiung werden nicht berührt:

1 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK