Grobe Verletzung des Vorfahrtsrechts am Bahnübergang - Kein Schmerzensgeld

Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom 19.06.2014 - 1 U 113/13 Grobe Verletzung des Vorfahrtsrechts am Bahnübergang - Kein Schmerzensgeld Einem Autofahrer, der trotz eines herannahenden Güterzuges mit seinem Fahrzeug die Gleise überquert, steht kein Schmerzensgeld zu. Schließlich habe er den Schaden überwiegend selbst verursacht. Der Sachverhalt

Ein Autofahrer versuchte mit einem Transporter einen mit einem Andreaskreuz gekennzeichneten unbeschrankten Bahnübergang zu überqueren. Dabei kollidierte er mit einem Güterzug mit 30 Waggons.

Der Zug schleifte den Transporter rund 50 Meter mit. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen. Er forderte im Prozess die Zahlung eines Schmerzensgeldes von 30.000 Euro. Dabei ging er allerdings nicht davon aus, dass die Beklagte die alleinige Haftung am Unfall habe. Er verlangte vielmehr nur Ersatz in Höhe von 40 Prozent des erlittenen Schadens ...

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