Verwechselt – Ablehnung transsexueller Bewerberin

von Redaktion

Scherze über das maskuline Aussehen einer Bewerberin im Vorstellungsgespräch lösen keinen Schadensersatzanspruch nach dem AGG aus, wenn dem potenziellen Arbeitgeber deren Transsexualität unbekannt ist, entschied das LAG Mainz mit kürzlich veröffentlichtem Urteil (v. 9.4.2014 – 7 Sa 501/13).

Eine transsexuelle Frau bewarb sich auf eine Stelle als Kommissioniererin für Designerschmuck. Im Vorstellungsgespräch fragte der Logistikleiter des Betriebs, wo die angekündigte Frau sei. Danach schaute er scherzhaft hinter einer Tür nach, als ob er dort nach einer weiblichen Person suchte. Später gab er zu, er habe sie mit einem Mann verwechselt. Die Stelle vergab das Unternehmen anderweitig ...

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