Gold-Zahnfüllung auf Kassenkosten nicht ausgeschlossen

von Thorsten Blaufelder

Gesetzlich Krankenversicherte mit einer Allergie gegen Amalgamfüllungen können sich Hoffnungen auf Goldfüllungen auf Krankenkassenkosten machen. Denn gibt es für die Goldinlays keine andere Alternative, sind die Kassen im Einzelfall zur Kostenerstattung verpflichtet, wie am Dienstag, 02.09.2014, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied (AZ: B 1 KR 3/13 R).

Geklagt hatte eine Frau aus dem Raum Leipzig. Sie war gegen die Stoffe Quecksilber(II)amidcholrid, TEGDMA und Hydrochonin allergisch, drei wesentliche Bestandteile von Amalgamfüllungen. Als der Zahnarzt der 29-Jährigen erstmals neun Zahnfüllungen einsetzen wollte, beantragte sie die Kostenerstattung für Goldfüllungen in Höhe von über 3.100,00 €. Sie habe eine Allergie gegen die in den Amalgamfüllungen enthaltenen Stoffe und sei auf die Behandlung mit Goldinlays daher angewiesen.

Die Krankenkasse der Knappschaft Bahn-See lehnte den Antrag ab ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK