Geringe Farbabweichung bei Neuwagenkauf ein Sachmangel?

von Nino Herding

Beim Kauf eines Neuwagen stellen auch geringe Abweichungen von der im Kaufvertrag vereinbarten Fahrzeugfarbe eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit (§ 434 Abs. 1 Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)) und deshalb einen Sachmangel dar.

Darauf hat das Landgericht (LG) Ansbach als Berufungsgericht mit Beschluss vom 09.07.2014 – 1 S 66/14 – hingewiesen und das erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts (AG) Weißenburg in Bayern vom 12.12.2013 bestätigt.

In dem den Entscheidungen zugrunde liegendem Fall, in dem der Kläger einen Seat Altea in der Farbe „Track-Grau Metallic“ bestellt und ein Fahrzeug in der Farbe „Pirineos Grau“ erhalten hatte, wurden ihm, da das Fahrzeug nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufwies, die geltend gemachten 3.250,00 Euro für die Umlackierung des Fahrzeugs zugesprochen ...

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