Beamter erleidet Dienstunfall durch Öffnen einer pornographischen E-Mail

von Andreas Stephan

Der Dienstvorgesetzte eines Polizeibeamten sendete ihm als “Highlight zum Wochenende” eine E-Mail mit der Bilddarstellung weiblicher Geschlechtsorgane. Aufgrund dessen erlitt der Polizist nach seinen Ausführungen “krankhafte Gedanken und Impulse”.

Nachdem sein Dienstunfall zunächst nicht anerkannt wurde, erhob er vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf Verpflichtungsklage gegen das Bundesland NRW auf Anerkennung, er habe durch das Öffnen der E-Mail einen Dienstunfall erlitten.

Ein eingeschalteter Sachverständiger stellte fest, die pornographische E-Mail führe zu “regelhaften, deutlichen Beeinträchtigungen in den Al ...

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