Wer darf den Hund behalten bei der Trennung?

von Katharina Mosel

Wer darf den Hund behalten bei der Trennung?

Bei jeder Trennung stehen Paare vor der Herausforderung, bislang Geteiltes wieder untereinander aufteilen zu müssen. Während man sich über Tisch und Schrank in der Regel recht schnell einigen mag, gibt es bestimmte Lebensbereiche, die bei einer Trennung häufig mit Streit verbunden sind. Dazu gehört oftmals das gemeinsame Haus, in das im Zweifel beide viel Zeit, Geld und Liebesmüh gesteckt haben (vgl. Beitrag zu dem Thema „wer darf das Haus behalten bei der Trennung“). Noch schwerer fällt eine Einigung, wenn aus der gemeinsamen Zeit Kinder hervorgegangen sind und beispielsweise eine Regelung bzgl. des Umgangs beider, nun getrennt lebender Elternteile mit den gemeinsamen Kindern gefunden werden muss.

Und auch, wenn es um „des Menschen besten Freund“ geht, fällt die Einigung nach einer Trennung manchmal so schwer, dass ein Gericht darüber entscheiden muss, wer den gemeinsamen Hund behalten darf.

Grundsätzlich gilt, dass nach einer Trennung beide Ex-Partner das Recht haben, den gemeinsamen Hund zu behalten. Denn an den Eigentumsverhältnissen ändert sich durch eine Trennung nichts. Hier gilt nichts anderes, als beispielsweise auch bei einem Haus. Das liegt daran, dass Tiere zwar selbstverständlich keine Sachen sind, aber in der Regel, die für Sachen geltenden Rechtsvorschriften auch auf Tiere angewandt werden. Die Entscheidung, wer den gemeinsamen Hund nach der Trennung behält, kann damit nur durch eine Einigung zwischen den Ex-Partnern herbeigeführt werden ...

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