Pflegebedürftige Eltern - Ab wann Kinder für den Unterhalt zahlen müssen

D.A.S. Rechtsschutzversicherung Pflegebedürftige Eltern - Ab wann Kinder für den Unterhalt zahlen müssen Wenn die Eltern nicht mehr alleine zurechtkommen, gibt es oft nur eine Lösung: Die Unterbringung in einem Pflegeheim. Sofern die Rente nicht reicht und private Vorsorge fehlt, springt zunächst das Sozialamt ein.

Dann verlangt der Staat die Kosten von den Angehörigen zurück. Wer in diesem Fall mit welchen Forderungen rechnen muss, erklärt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Zahl der Pflegebedürftigen im Heim steigt

Der Anteil der Menschen, die im Alter in ein Heim umziehen müssen, steigt rapide. Denn viele Familien sind heutzutage nicht mehr in der Lage, die Versorgung der pflegebedürftigen Eltern selbst zu Hause zu bewältigen. "Schon jetzt sind in Deutschland 2,5 Millionen Senioren auf Hilfe angewiesen", sagt Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Etwa jeder Dritte von ihnen erhält vollstationäre Pflege in einem Heim.

Hohe Kosten für Pflegeheim

Aber hierfür fallen hohe Kosten an - im Schnitt 3.300 Euro im Monat. Die Pflegekasse deckt nur einen Bruchteil davon ab. Eine Pflegezusatzversicherung hilft hier: Wird der Versicherte zum Pflegefall, bekommt er jeden Monat einen vereinbarten Betrag ausgezahlt, mit dem sich die Versorgungslücke schließen lässt. Im Ernstfall drohen Rechnungen, die leicht Tausende Euro ausmachen können. Fehlen dem Betroffenen die Mittel, müssen die Angehörigen womöglich dafür geradestehen.

Staat fordert Leistungen von Angehörigen zurück

Falls der Pflegebedürftige keine ausreichend hohe Rente bezieht und auf private Vorsorge verzichtet hat, hilft ihm das Sozialamt. Der Staat trägt die Differenz, aber nur vorerst. Dann wendet er sich an die Familie, um die Leistungen zurückzufordern. Unterhaltspflichtig sind laut § 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuches Verwandte in gerader Linie. Das betrifft also die Kinder, auch adoptierte und nicht-eheliche, nicht jedoch Stiefkinder ...

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