Der faule und ignorante Gerichtspräsident und das Schwein

von Christian Wolf

Das Schweizerische Bundesgericht im malerischen Lausanne (da war ich neulich auch, also in Lausanne, nicht vor dem Bundesgericht) hat es mit einem etwas “schwierigen” Rechtsanwaltskollegen zu tun, dem die weitere Teilnahme an einem Prozess (er vertrat seine Ehefrau in einer Erbsache) wegen unsachlichem Verhaltens untersagt wurde. Am Rande: Dem gegnerischen Kollegen die Luft aus den Reifen zu lassen, weil einem sein Sachvortrag nicht gefällt, das habe ich mir mal notiert. Gegen den (nach seiner Ansicht) völlig zu Unrecht erfolgte Ausschluss legte er Beschwerde ein und fuhr große Geschütze auf. Alleine die Beschwerde wurde ihm vom Beschwerdegericht um die Ohren gehauen, weil sie wiederum unsachlich und neben der Sache lag. Das Bundesgericht verwarf die weitere Beschwerde gegen die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Entscheidung ist (alleine schon wegen der schweizerischen Eigenheiten) lesenswert.

Das Gericht führt (zu deutsch im Tatbestand) aus:

Das Obergericht hat erwogen, die erste Beschwerdeeingabe des Beschwerdeführers habe Ausdrücke wie: “der faule und ignorante Gerichtspräsident”, “betrügerische Erbschleicherin” “ihres kriminellen Winkeladvokaten” enthalten und sei daher dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. November 2013 als ungebührlich zurückgesandt worden. In Anwendung von Art. 132 Abs ...

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