Bundesarbeitsgericht (BAG) zum Auskunftsanspruch gegen Personalberater bei Stellenanzeige ohne Nennung des Arbeitgebers

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich im Urteil vom 23.01.2014 (Az: 8 AZR 118/13) in den Entscheidungsgründen am Rande auch dazu geäußert, ob ein abgelehnter Stellenbewerber einen Auskunftsanspruch über die Identität des potentiellen Arbeitgebers hat. Steht dieser nämlich nicht fest, z.B. weil ein Personalberater dazwischen geschaltet worden ist, ohne die Identität des beabsichtigten Arbeitgebers preiszugeben, ist es einem abgelehnten Stellenbewerber nicht möglich, eventuelle Ansprüche wegen Verletzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), insbesondere mögliche Entschädigungsansprüche nach § 15 AGG, geltend zu machen. Denn eine solche Klage muss der abgelehnte Bewerber gezielt gegen den potentiellen Arbeitgeber – und nicht etwa gegen den Personalberater – richten, da nur der potentielle Arbeitgeber im Sinne des § 6 Abs. 2 Satz 1 AGG aus § 15 AGG zur Entschädigung verpflichtet ist ...

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