Vergütung: Baustelle ist keine regelmäßige Arbeitsstätte

von Anne Kathrin Keller

Anne-Kathrin Keller | 2. September 2014

Eine auswärtige Baustelle ist keine regelmäßige Arbeitsstätte (heute erste Arbeitsstätte), auch wenn sie der Arbeitnehmer fortdauernd und immer wieder aufsucht. Somit sind die Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und Baustelle nach Dienstreisegrundsätzen als Werbungskosten zu berücksichtigen. Zu diesem Urteil ist der Bundesfinanzhof (BFH) gekommen und hat damit einem Arbeitnehmer Recht gegeben, der bis zum Ende der Betonarbeiten an einem Tunnelbau eingestellt worden war. Der Beschäftigte machte bei seinen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit in den Jahren 2008 und 2009 die tatsächlichen Fahrtkosten mit 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer geltend, weil keine regelmäßige Arbeitsstätte vorhanden sei. Dabei ging es um 48 Fahrten von seiner Wohnung zur Baustellenunterkunft (200 km) und 230 Fahrten von der Unterkunft zur Baustelle (18 km) ...

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