50.000 Euro Schmerzensgeld nach Funktionsverlust der linken Schulter.

von Nino Herding

Einer Patientin, die ihre linke Schulter nach einer fehlerhaft gewählten und fehlerhaft durchgeführten Schulteroperation nicht mehr einsetzen kann, steht gem. §§ 611, 280, 823 Abs. 1, 2, 253 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) als Schadensersatz u. a. ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro zu.

Das hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm mit Urteil vom 01.07.2014 – 26 U 4/13 – entschieden.

In dem der Entscheidung zugrunde liegendem Fall hatten Ärzte die Klägerin, die wegen einer Funktionsbeeinträchtigung des Schultergelenks in einer Klinik war, nach Auffassung des 26. Zivilsenats des OLG Hamm deshalb grob fehlerhaft behandelt, weil sie bei ihr, obwohl dies die Methode der Wahl gewesen wäre, keinen endoskopischen Eingriff, sondern eine offene Schultergelenksoperation vorgenommen und diese selbst auch fehlerhaft durchgeführt hatten ...

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