Kontrolle eines Testamentsvollstreckers?

Es entspricht der Freiheitlichkeit des Amtes des Testamentsvollstreckers, dass dieser keiner Überwachung oder Aufsicht durch das Nachlassgericht unterliegt. Das Gesetz kennt keine gerichtliche oder behördliche Kontrolle des Testamentsvollstreckers. Die einzige Sanktion, die das Gesetz vorsieht, ist die Entlassung aus wichtigem Grund, § 2227 BGB. Auch hierüber entscheidet das Nachlassgericht nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag eines Beteiligten. Es ist also weder dem Erben noch sonstigen Beteiligten möglich, durch das Nachlassgericht eine Revision oder Beeinflussung einzelner Entscheidungen des Testamentsvollstreckers herbeizuführen. Es gibt keine Dienstaufsichtsbeschwerde und keine Möglichkeiten, dem Testamentsvollstrecker etwa über das Nachlassgericht vorzuschreiben, wie er im Einzelfall zu entscheiden hat ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK