Form und Sinn der Anordnung einer Testamentsvollstreckung

Eine Testamentsvollstreckung setzt immer eine entsprechende testamentarische Verfügung voraus. Auf andere Weise kann ein Testamentsvollstrecker nicht bestellt werden. Formell bestehen an das Testament betr. die Anordnung einer Testamentsvollstreckung keine besonderen Anforderungen. Es kann also auch handschriftlich verfasst werden. Es hat sich jedoch aus praktischen Gründen eingebürgert, dass derartige Verfügungen notariell getroffen werden, um die Sachkunde des Notars bei der Anfertigung der letztwilligen Verfügung zu nutzen. Auch wird dadurch – vor allem auch durch die Form der Verwahrung – sichergestellt, dass die Anordnung des Erblassers tatsächlich umgesetzt wird. Der Sinn der Testamentsvollstreckung scheint vordergründig auf der Hand zu liegen: Sicherung der Durchführung letztwilligen Verfügungen des Erblassers. Sehr häufig wird das Rechtsinstitut eingesetzt, um ein Unternehmen nach dem Tode fortzuführen, indem ein Testamentsvollstrecker mit besonderem wirtschaftlichem Geschick eingesetzt wird, der den Letzten Willen des Erblassers gerade auf diesem Sektor besonders beachtet. Die Verfügungsbeschränkung, die mit der Testamentsvollstreckung für den Erben verbunden ist, hat u. a ...Zum vollständigen Artikel


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