Haftung bei schwerem Fahrradunfall

Das Oberlandesgericht (OLG) München hat über einen Fall entschieden, in dem ein Kläger Ansprüche auf Schadensersatz, Schmerzensgeld und Feststellung der Haftung für künftige Schäden aus einem Verkehrsunfall geltend gemacht hat (Urteil vom 04.07.2014, Az.: 10 U 4997/13). Das OLG hat den Klageantrag dem Grunde nach zu drei Vierteln stattgegeben. Das Landgericht München I hatte zuvor mit Zwischenurteil die Klage dem Grunde nach (in voller Höhe) als gerechtfertigt angesehen. Dies hatten die Beklagten mit der Berufung angegriffen und beantragt, zu erkennen, dass die klägerischen Ansprüche dem Grunde nach zu nur 75 Prozent gerechtfertigt seien. Das OLG hat ausgeführt, dem Kläger stehe aufgrund des streitgegenständlichen schweren Verkehrsunfalls infolge des Zusammenstoßes mit dem Fahrzeug der Beklagten grundsätzlich ein Anspruch zu gemäß § 7 Abs.1 StVG § 115 Abs.1 Nr. 1, 4 VVG, § 823 Abs.1, § 18 Abs. 1 StVG ...

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