Studie: Gelbe Karte für die Webshops der Bundesliga

Das brasilianisch-weltmeisterliche Sommermärchen ist nur wenige Wochen alt und seit letztem Wochenende rollt der Ball auch wieder in der 1. Bundesliga. Doch wenn es um die rechtskonforme Ausgestaltung der Webshops der Fußball-Vereine der 1. und 2. Liga geht, kann nicht von der „Liga der Weltmeister“ gesprochen werden, wie eine aktuelle Studie belegt.

Die Studie

Die Studie der Berliner Kanzlei Härting hat alle Clubs der 1. und 2. Bundesliga unter die Lupe genommen – mit dem Ergebnis, dass es keiner der Vereine schafft, einen rechtskonformen Shop auf die Beine zu stellen. Selbst der millionenschwere Triple-Sieger FC Bayern München rangiert nur im oberen Mittelfeld, wohingegen der (fußballerisch) eher schwächelnde Liga Dino HSV zusammen mit dem FC Augsburg und Werder Bremen die vorderen Plätze belegt. Die analysierten Kriterien waren:

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Widerrufsbelehrung
  4. Widerrufsformular
  5. Widerrufsausschluss
  6. Liefertermin
  7. Textilkennzeichnung
  8. Preisangaben
  9. Social Media Plug-Ins
  10. Newsletter-Marketing

Die Ergebnisse zeigen nun Licht und Schatten. Grundsätzlich schneiden die Erstligaclubs in allen Punkten besser ab als die Vereine der zweiten Spielklasse (die Top 3 der Clubs mit den meisten Beanstandungen sind alle aus der 2. Liga). Positiv vermerkt werden kann allerdings, dass im Bereich des Impressums durchweg wenig Fehler auftauchen. Auch beim Newsletter-Marketing wird das erforderliche Double-Opt-In bis auf wenige Ausnahmen umgesetzt.

Foulspiel statt Fairplay

Die meisten Schwachstellen sind in den Bereichen des Widerrufsformulars, der Datenschutzerklärung und in der Verwendung von Social-Plugins registriert worden ...

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