LG Bochum: Neue Widerrufsbelehrung muss Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse enthalten!

von Arno Lampmann

LG Bochum: Neue Widerrufsbelehrung muss Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse enthalten!

Von Arno Lampmann, 27. August 2014

Die Rechtsanwälte DOPATKA berichteten gestern über eine der ersten Gerichtsentscheidungen, die zu den am 13.06.2014 in Kraft getretenen Regelungen zum Widerrufsrecht, ergangen ist.

Wer der gesetzgeberischen Intention folgend gedacht hatte, dass die Situation für Online-Händler durch die Neuerungen transparenter und die Gefahr, wegen Rechtsverstößen innerhalb der Widerrufsbelehrung abgemahnt zu werden, kleiner geworden sei, wird wieder einmal enttäuscht. Denn neben einigen Vereinfachungen für die Händler sind die Möglichkeiten für Verbraucher, die in Bezug auf einen Kauf im Fernabsatz abgegebenen Willenserklärungen zu widerrufen, erweitert worden. Während ein Widerruf nach der alten Rechtslage in Textform erklärt werden musste, soll dieser nun unter anderem auch telefonisch möglich sein.

Telefonnummer muss in die Widerrufsbelehrung

Nach Ansicht des Landgerichts Bochum ist die Belehrung über das Widerrufsrecht daher nur dann richtig und vollständig, wenn auch die Telefonnummer, die Faxnummer und die E-Mail-Adresse genannt werden. Nach Ansicht des Landgerichts Bochum reicht es nicht aus, wenn die Angaben nur in einem Impressum auf der Seite zu finden sind. Diese Informationen müssten direkt in der Widerrufsbelehrung untergebracht sein ...

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