LAG Köln: „Dann bin ich eben krank“-Aussage eines Arbeitnehmers rechtfertigt nicht immer eine Kündigung

von Sebastian Böhm

Details Kategorie: Aktuelles zum Thema Arbeitsrecht Veröffentlicht am Mittwoch, 27. August 2014 14:42 Geschrieben von Rechtsanwalt Sebastian Böhm

Mit seiner Entscheidung vom 29.01.2014 hat das Landesarbeitsgericht Köln zum dortigen Aktenzeichen 5 Sa 631/14 folgenden Sachverhalt zu entscheiden gehabt:

Die Klägerin war im Oktober 2012 wegen eines Tennisarms arbeitsunfähig erkrankt. Ende Oktober nahm sie ihre Arbeit wieder auf und sollte vier Wochen später eine erkrankte Kollegin aus der Registratur vertreten. Auf die Vertretungsanweisung machte sie ohne Erfolg geltend, dass sie Schmerzen im Arm habe, die sie an der Arbeit in der Registratur hindern würden. Laut Behauptungen der Arbeitgeberin soll die Klägerin dann gesagt haben:

„Dir ist schon klar, dass ich mich dann krank schreiben lasse?“.

Nach zwei Arbeitstagen in der Registratur legte die Klägerin eine Krankschreibung vom 27.11. bis 14.12.2012 vor.

Die Beklagte kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis fristlos ...

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