Doch nur ein bisschen tot, doch nicht unheilbar krank….?

von Liz Collet

Es bleiben Fragen.

Und die sind mitnichten komisch.

Während ärztliche Sterbehilfe erneut auf den Tisch gelegt und mit einer Gesetzesänderung ein bisschen erlaubter und angeblich rechtssicher werden soll, deren Entwurf mit einer Reihe von unbestimmten Rechtsbegriffen und dehnbaren Bedingungen für eine erlaubte Sterbehilfe mehr Gefahren zementiert, als Rechtssicherheit schaffen kann, ist die Meldung über einen Patienten, der versehentlich für tot gehalten und schon eingetütet worden ist, alles andere als spassig.

Wenn nicht mal mehr der Tod unzweifelhaft feststeht und festgestellt wird, was besagen dann erst recht Prognosen von “unheilbar krank”. Wie sie der Patient dort ebenso erhalten haben soll, wie sie Bedingung für ärztliche Sterbehilfe sein soll?

Zu letzterer und dem Entwurf der Gesetzesänderung dann zu ggb. Zeit noch mehr en detail. Und zu der Forderung von Ärzten, für eine Handlung, die zum Tod von Patienten führt durch ein Gesetz Rechtssicherheit zu erlangen – das hatte man bereits beim Transplantationsgesetz ebenso getan. Weil Ärzte Organe nicht bei blossem Hirntod entnehmen wollten ...

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