Betrug bei der Zeiterfassung rechtfertigt fristlose Kündigung

von Thorsten Blaufelder

Betrügen Arbeitnehmer bei der Erfassung ihrer Arbeitszeiten, müssen sie mit der fristlosen Kündigung rechnen. Selbst nach 25-jähriger Betriebszugehörigkeit kann der Vertrauensbruch so gravierend sein, dass die Kündigung gerechtfertigt ist, entschied das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) in einem am 26.08.2014, bekanntgegebenen Urteil (AZ: 16 Sa 1299/13).

Wegen Arbeitszeitbetrugs ist damit ein Beschäftigter einer Großmetzgerei seinen Job nun endgültig los. Der Mann arbeitete dort seit über 25 Jahren. In dem Betrieb war ein Zeiterfassungssystem eingerichtet. Danach mussten Mitarbeiter beim Verlassen des Produktionsbereiches wegen privater Arbeitsunterbrechungen und beim erneuten Betreten des Betriebes ihre Arbeitszeiten registrieren. Die Zeiterfassung wurde mit einem Chip bedient. Die korrekte Registrierung der Zeit zeigte ein Piepton an ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK