Wiener Gericht lässt Datenschutz-Sammelklage gegen Facebook zu

Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen hat die Sammelklage des Datenschutz-Aktivisten Max Schrems gegen Facebook zugelassen und an die Europa-Zentrale des Unternehmens in Irland weitergeleitet. Das Netzwerk hat nun vier Wochen Zeit, die Klage zu beantworten. Dies geht aus einer Pressemitteilung der von Schrems gegründeten Initiative Europe versus Facebook hervor.

Max Schrems will 500 Euro pro an der Klage beteiligtem Nutzer erstreiten. Schrems hält Facebooks Bestimmungen zur Verwendung von Nutzerdaten nach EU-Recht für ungültig. Ebenso Teil der Klage ist die Zusammenarbeit des Netzwerks mit dem US-Geheimdienst NSA im Rahmen des Überwachungsprogramms PRISM.

Mehr als 25.000 Facebook-Nutzer haben ihre Ansprüche bereits an Schrems abgetreten und über 35.000 weitere registrierten sich, um an der Sammelklage teilzunehmen.

Die angestrebte Zahl von 25 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK