Landgericht Bochum: Widerrufsbelehrung muss Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse enthalten

Zum 13.06.2014 sind die neuen Regelungen zum Widerrufsrecht in Kraft getreten. Wie zu erwarten war, wurden schon wenige Tage später die ersten Abmahnung wegen vermeintlich falscher Widerrufsbelehrungen verschickt. Nun gibt es die ersten gerichtlichen Entscheidungen.

Das Landgericht Bochum hat mit Beschluss vom 08.07.2014 entschieden, dass eine Widerrufsbelehrung nach neuem Recht eine Telefonnummer, eine Faxnummer und eine E-Mail-Adresse enthalten muss (Landgericht Bochum, Beschluss vom 08.07.2014, Az. I-13 O 102/14).

Hintergrund ist, dass nach dem neuen Widerrufsrecht der Widerruf unter anderem auch telefonisch möglich sein soll. Nach Ansicht des Landgerichts Bochum ist die Belehrung über das Widerrufsrecht daher nur dann richtig und vollständig, wenn auch die Telefonnummer, die Faxnummer und die E-Mail-Adresse genannt werden. Nach Ansicht des Landgerichts Bochum reicht es nicht aus, wenn die Angaben nur in einem Impressum auf der Seite zu finden sind. Diese Informationen müssten direkt in der Widerrufsbelehrung untergebracht sein ...

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