Quietschende Kettenschaukel beim Sex kann zur Mietkündigung führen

von Thorsten Blaufelder

Üben Mieter ihre sexuellen Praktiken lautstark nachts an einer aufgehängten Kettenschaukel aus, können die Lärmbelästigungen eine Mietkündigung begründen. Nächtliche Lärmstörungen durch „sexuelle, sportliche und quietschende Geräusche“ entsprechen weder dem normalen Mietgebrauch noch sind sie sozialadäquat, entschied das Amtsgericht München in einem am Freitag, 22.08.2014, veröffentlichten Urteil (AZ: 417 C 17705/13).

Damit muss ein Mieter sein Appartement in München-Moosach räumen. Eine Nachbarin hatte sich über den Mann bei der Vermieterin beschwert. Seit Dezember 2012 lärme der Mann drei bis viermal pro Woche zwischen 22 Uhr und drei Uhr in seiner Wohnung. Es handele sich um quietschenden Lärm und um Lärm durch Fallenlassen und Schieben von Gegenständen ...

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