Scansnap IX 500 für Anwälte

von Jörg Schmenger

IX 500 wartet auf Arbeit

Das papierlose Büro wird es in meiner Lebensarbeitszeit wohl nicht mehr geben. Ein papierarmes aber schon. Erster Schritt: Die elektronische Aktenführung. Diese sieht natürlich vor, dass die ganze Briefpost
irgendwie elektronifiziert werden muss. Der moderne Anwalt benötigt also einen Scanner – und zwar einen guten. Zuletzt scannten wir jahrelang mit einem Flachbettscanner der unteren Profiklasse von Ricoh. Das ließ jedenfalls der Preis vermuten, den der örtliche Bürohandel seinerzeit, ich glaube es war in 2003, aufrief: Deutlich über 1000 EUR. Da stand nun ein Trümmer von Gerät auf dem Bürotisch. Netzwerkfähig und auch sonst mit allem Pipapo, das man nie benötigt.

Irgendwann wurde der Ricoh abberufen. Nun war (Achtung: Anwaltskalauer) guter Rat teuer. Ich weigere mich ja, den Empfehlungen von Softwarehäusern zu folgen. Im Zweifel haben die das selbe geringe Eigeninteresse wie Versicherungen, die ohne anwaltliche Überwachung Schäden regulieren.

Bei der Recherche im Netz stieß ich auf den Testbericht des Bloggers rosenblut.org über den Scansnap IX 500. Das las sich gut, zumal ebay die Möglichkeit gab, das Teil ohne die für mich überflüssige .PDF Software zu einem Spottpreis von 330 € zu erwerben (neu).

Die mangelnde Twain-Fähigkeit stellte bei der Einbindung in die Anwaltssoftware Ra-Micro nur kurz ein Problemchen dar. Dann ging es los und ich muss sagen: Alles ist genau so wie im Testbericht beschrieben. In Anwalts Alltag freut insbesondere die Möglichkeit des zweiseitigen Scans (Duplex) ohne Geschwindigkeitsverlust ...

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