Trauriger Smiley im Arbeitszeugnis – zur freundlicheren Unterschrift verurteilt

von Stefan Maier

Mit einem ungewöhnlichen Sachverhalt musste sich das Arbeitsgericht Kiel beschäftigen. Ein Ergotherapeut war mit der Unterschrift seines Vorgesetzten auf seinem Arbeitszeugnis nicht einverstanden: Es enthalte einen traurigen Smiley, welcher eine negative Konnotation darstelle.

Im ersten Buchstaben “G” der Unterschrift des Arbeitgebers erkennt man zwei Punkte und einen Haken. Dieser Haken sei im streitgegenständlichen Arbeitszeugnis nach unten ausgeprägt, womit der Eindruck eines traurigen Gesichtes entstünde. Auf anderen Dokumenten unterschreibe der Beklagte mit einem nach oben gezogenen Haken, sodass die Unterschrift einen lächelnden Smiley beinhaltet.

Der Beklagte hingegen trug vor, dies sei seine typische Unterschrift, die zwar in gewisser Weise variiere, er aber wiedererkennbar gestalte ...

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