Reputationsmanagement I – Ist der Ruf erst ruiniert…lebt es sich ganz ungeniert??

von Birgit Rosenbaum II

Dieses viel zitierte Sprichwort geht schnell über die Lippen. Doch was bedeutet es? Wieviel Wahrheit steckt drin? Ist es in der heutigen Zeit noch haltbar? Oder ist es gar aktueller denn je? Für wen gilt es?

Was ist der “Ruf”?

Der “Ruf” oder das Ansehen eines Menschen oder eines Unternehmens basiert stets auf einer Fremdeinschätzung. Aus der Meinung Dritter resultiert der Ruf. Es handelt sich um die Wahrnehmung der Person innerhalb der Gesellschaft im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Die Zuverlässigkeit wird auf der Grundlage von Erfahrungswerten beurteilt während die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit davon abhängt, ob die Außendarstellung der Person mit den wahren Eigenschaften übereinstimmt, ob die Person authentisch ist. Wer als authentisch bezeichnet wird, der ist “echt”, er ist ehrlich, ungekünstelt und unverbogen.

Gesellschaftliche Erwartungshaltungen führen häufig dazu, dass Personen nicht ganz ehrlich auftreten und durchaus künsteln und sich “verbiegen”. Grund hierfür ist meist die Angst um den “guten” Ruf. Um diesen “guten” Ruf dürfte es auch in dem zitierten Sprichwort gehen. So erscheint der “gute” Ruf dort als Schein, als ein Trugbild, welches mit der Realität kollidiert.

…und der “gute Ruf”?

Wie ein “guter Ruf” definiert wird ist dabei höchst subjektiv. Der gute Ruf des Vegetariers wird z.B. zerstört, wenn er beim Essen des englisch gebratenen Steaks erwischt wird. Andersherum lässt sich der bekennende Fleischliebhaber und Verspötter der Vegetarier nur mit ins Gesicht gezogener Mütze und Sonnenbrille den Tofubratling munden. Sei´s drum ...

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