Lohn: Gestellter Fahrer bedeutet erheblichen geldwerten Vorteil

von Anne Kathrin Keller

Stellen Sie einem Mitarbeiter einen Fahrer für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, führt diese Zusage nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums zu einem lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteil. Diesen müssen Sie grundsätzlich mit dem um übliche Preisnachlässe geminderten gängigen Endpreis am Abgabeort bemessen, so das Ministerium in einem BMF-Schreiben. Maßstab zur Bewertung des Vorteils ist demnach der Wert einer von Dritten bezogenen vergleichbaren Dienstleistung, wobei dieser Wert den zeitanteiligen Personalkosten Ihres Unternehmens entsprechen kann aber nicht muss. Nach Ansicht des Ministeriums gelten diese Grundsätze sowohl für Privatfahrten, für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte bzw. ins regelmäßige Tätigkeitsgebiet als auch für Familienheimfahren. Sie seien unabhängig davon anzuwenden, ob der Nutzungswert des Fahrzeugs pauschal oder nach der Fahrtenbuchmethode ermittelt wird ...

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