Kreditbearbeitungsgebühren – Santander ohne klare Struktur

von Peter Ratzka

Nachdem wir derzeit eine immer größer werdende Anzahl von Mandanten haben, die von Banken unberechtigt geltend gemachte Kreditgebühren zurückfordern, stellt sich heraus, dass im Falle der Santander Consumer Bank offenbar einiges im Argen liegt.

Wie wir bereits mehrfach berichtet hatten scheint es eine Vielzahl von möglichen Reaktionen auf die anwaltlichen Mahnschreiben zu geben. Wir haben daher versucht, einen zentralen Ansprechpartner zu erreichen um zu erfahren, ob es irgendeine einheitliche Linie der Bank im Umgang mit den Rückforderungen gibt. Wir haben es nicht geschafft!

Offenbar scheint es keine zentrale Bearbeitung zu geben. Jede einzelne Abteilung, die für die Ausgabe des Kredites zuständig war, scheint auch für die Rückerstattung zuständig zu sein. Und offenbar macht dort jeder Einzelne, was er gerade will und für richtig hält.

Eines ist allen uns vorliegenden Angelegenheiten gemein: Ohne Anwalt zahlt die Bank nichts (sonst hätten wir die Sachen ja auch nicht vorliegen).

Derzeit gibt es folgende uns vorliegende Reaktionen, wobei wir für unsere Mandanten immer die Kreditbearbeitungsgebühren (Hauptforderung), hierauf anfallende Zinsen sowie die notwendigen Rechtsanwaltskosten geltend gemacht haben:

1. Keinerlei Zahlung

2. Hauptforderung wird gezahlt, Zinsen und Kosten nicht

3. Hauptforderung und Zinsen wird gezahlt, Kosten nicht

4. Kosten und Zinsen werden an uns gezahlt, Hauptforderung nicht

5. Hauptforderung wird mit laufenden Kreditraten verrechnet - Mdt. bekommt also Kreditraten zurückgebucht und muss sich erstmal erkundigen, was das soll -, Kosten und Zinsen bleiben aus

In der Regel begründet die Bank die Zahlungen auch nicht. Über die Verrechnungen werden keine nachvollziehbaren Belege erbracht ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK