Begriffe des Verkehrsrechts, Teil 10: die Atemalkoholkonzentration

von Daniel Nowack

Die Welt der Juristen lebt von unzähligen Fachbegriffen. In meiner Ratgeberreihe “Begriffe des Verkehrsrechts” werde ich, welch Überraschung, einige Grundbegriffe, mit denen man im Rahmen verkehrsrechtlicher Probleme immer wieder rechnen muss, verständlich erläutern bzw. dies zumindest versuchen. So sollen Sie in die Lage versetzt werden, auch Fachbegriffe, die der Rechtsanwalt im Eifer des Gefechtes (oder weil er diese gar nicht mehr als Fachbegriffe wahrnimmt) nicht erläutert, zu verstehen und somit mit Ihrem Anwalt “auf einer Ebene” kommunizieren zu können.

Nachdem in Teil 9 der Serie der Begriff “Anwaltswahl” erläutert wurde, geht es heute um die Atemalkoholkonzentration (kurz: “AAK”).

Die Atemalkoholkonzentration spielt vor allem im Bereich der Ordnungswidrigkeiten eine Rolle. Im strafrechtlichen Bereich ist sie kein zugelassenes Beweismittel, da die Messergebnisse als zu ungenau angesehen werden. Im Ordnungswidrigkeitenrecht hingegen hat die AAK Einzug gehalten, indem es nach § 24a StVG bußgeldbewehrt und mit einer Fahrverbotsandrohung versehen ist, im Straßenverkehr ein Kfz zu führen, obwohl eine AAK von über 0,25 mg/l vorliegt oder eine solche Alkoholmenge im Körper vorhanden ist, die zu einer solchen AAK führt ...

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