Rechtsweg: Amateurtrainer im Nebenberuf

von Christian Rolfs

Die Parteien streiten über die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung und Vergütungsansprüche in Höhe von rund 10.000 Euro, vorab über die Rechtswegzuständigkeit der Gerichte für Arbeitssachen.

Der Kläger war als Übungsleiter für den beklagten Verein tätig. Vertragsgemäß hatte er Übungsleitertätigkeiten von ca. zehn Stunden wöchentlich und ca. 40 Stunden monatlich zu erbringen. Er hatte mindestens dreimal in der Woche das Training zu leiten und die erste Mannschaft zum jeweilig angesetzten Pflicht- bzw. Freundschafts- oder Vorbereitungsspiel vorzubereiten und zu betreuen. Die Trainingszeiten waren wöchentlich jeweils für Montag, Mittwoch und Donnerstag, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr, vorgegeben.

Der Verein hat das Vertragsverhältnis fristlos gekündigt. Der Kläger begehrt die Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien durch die fristlose Kündigung vom 10.9.2012 nicht aufgelöst worden ist, sondern bis zum 30.6 ...

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