OLG Hamm, Urteil vom 24.09.2013, Az. 34 U 119/12

von B. Dimsic, LL.M.

Zu Schadensersatzansprüchen geschädigter Kapitalanleger wegen einer fehlgeschlagenen Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds (ACI Dubai Tower V. Fonds) gegen die als Treuhänderin und Gründungsgesellschafter fungierenden, prospektverantwortlichen Firmen und ihre Geschäftsführer.
Tenor

Die Nebenintervenienten zu 1. und 2. werden zugelassen.

Die Berufung der Klägerin gegen das am 02.05.2012 verkündete Urteil des Landgerichts Dortmund – 8 O 69/11 – wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens einschließlich der Kosten der Nebenintervenienten zu 1. und 2. trägt die Klägerin.

Das Urteil ist – wie auch das angefochtene Urteil nunmehr – vorläufig vollstreckbar.

Die Beschwer der Klägerin übersteigt 20.000,00 € nicht.

Die Revision wird nicht zugelassen.
Gründe

A.

Die Klägerin nimmt die Beklagten als Gesamtschuldner wegen einer fehlgeschlagenen Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds auf Schadensersatz in Anspruch. Gestützt auf vorvertragliche Aufklärungspflichtverletzungen bzw. den Vorwurf des Betrugs, des Kapitalanlagebetruges und der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung verlangt sie die Rückabwicklung ihrer Fondsbeteiligung. Die Klage richtet sich gegen die E GmbH, Treuhandkommanditistin und Gründungsgesellschafterin (Beklagte zu 1), die B KG, weitere Gründungskommanditistin (Beklagte zu 2), deren Geschäftsführer I-V M (Beklagter zu 3), dessen Sohn M2 (Beklagter zu 4) und gegen Rechtsanwalt N, Geschäftsführer der Beklagten zu 1 (Beklagter zu 5).

Die streitgegenständliche Beteiligung wurde der Klägerin am 19.06.2007 durch den selbständigen Finanzmakler T vermittelt. Die Klägerin beteiligte sich mit 10.000 € zuzüglich 500 € Agio als Treugeber-Kommanditistin an der B V. E2 KG (im Folgenden: ACI V.) ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK