Asterix vs. Alcolix

René Goscinny, einer der bekanntesten Comicautoren des 20. Jahrhunderts, dessen wohl populärste Figur der Gallier Asterix ist, wäre im August 88 Jahre alt geworden. Die bekannte Gallier-Comicserie schuf er gemeinsam mit dem Zeichner Albert Uderzo. Aber auch diese fand Nachahmer, wie die Parodiefiguren Alcolix und Obenix.

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Anfang der 90er Jahre war das Comic-Heft „Falsches Spiel mit Alcolix. Die Parodie.“ Gegenstand einer urheberrechtlichen Auseinandersetzung, mit der sich letztlich auch der BGH befasst hat. Das Heft schildert seiner äußeren Handlung nach die Herstellung eines Films in der Filmstadt “Comicitta” unter der Leitung des Regisseurs Spielbein.

Eine Vielzahl der verwendeten Figuren war aus bekannten Comic-Serien entlehnt, andere Figuren stellten bekannte Personen dar oder spielen auf solche an. Szenen in der Filmstadt wechseln mit Szenen, die für den Film gespielt werden. Die erste Filmszene zeigt “US-Truppen”, die weitgehend aus Figuren amerikanischer Comics bestehen, bei ihrem Kampf gegen ein kleines gallisches Dorf. Hauptfiguren der Filmhandlung sind Alcolix und Obenix, die von Schauspielern namens Serge Perdu und Yves Pendant gespielt werden sollen. Als sich Serge Perdu weigert, weiterhin den Alcolix zu spielen, und sich dem Alkohol ergibt, wird er durch einen Schauspieler ersetzt, der sich dafür gegenüber anderen Schauspielern als Darsteller im Film “Timtim im Morgenland”, der im Comic-Heft im Wege einer “Filmvorführung” eingeschaltet wird, qualifiziert hat. In die Aufnahme einer Filmszene mit dem neuen Alcolix-Darsteller gerät Renard, ein “Anwalt für Urheberrecht”, der schon zuvor vergeblich versucht hatte, Urheberrechte geltend zu machen ...

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