Wem gehört der Schatz? Hobby-Archäologe wegen Fundunterschlagung angeklagt

von Rainer Pohlen

Es ist noch gar nicht so lange her, da galt in Deutschland für Schatzfunde das Prinzip der Hadrianischen Teilung. Wer antike Schätze, die keiner lebenden Privatperson zuzuordnen waren, gefunden hat, durfte die Hälfte davon behalten, die andere Hälfte stand dem jeweiligen Bundesland zu. Inzwischen haben die meisten Bundesländer ihre Denkmalschutzgesetze geändert. Danach gehören alle Schätze jetzt vollumfänglich dem Land, auf dessen Gebiet sie gefunden wurden. Manche Schatzsucher, die zumeist mit Metalldetektoren auf die Suche gehen, ärgert das, andere wissen das nicht einmal.

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Wie bei welt.de nachzulesen ist, hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal jetzt vor dem Amtsgericht Speyer Anklage wegen Fundunterschlagung gegen einen Hobbyarchäologen erhoben, der im Mai des vergangenen Jahres in einem Waldgebiet in der Nähe des südpfälzischen Ortes Rülzheim verschiedene Preziosen aus dem 5. Jahrhundert via Detektor aufgespürt und wenig fachmännisch ausgegraben und für sich behalten hatte ...

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