Gefälligkeit unter Nachbarn oder Schwarzarbeit?

Wer in seinem Haushalt privat einen Babysitter, eine Pflegeperson oder eine Putzhilfe beschäftigt, überschreitet schnell die Grenze zur Schwarzarbeit und macht sich strafbar. Denn wenn ein Beschäftigungsverhältnis nicht korrekt angemeldet wird oder erforderliche Sozialabgaben nicht abführt werden, liegt nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) illegale Schwarzarbeit vor und es können empfindliche Strafen drohen. Die fehlerhafte oder unterbliebene Anmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem SchwarzArbG dar, wobei schon dafür erhebliche Bußgelder drohen können. Darüber hinaus bedroht § 266a Strafgesetzbuch (StGB) die Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen ebenfalls mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren. Was ist erlaubt und was nicht? Unproblematisch ist die Hilfe von Angehörigen, Nachbarschaftshilfen oder Gefälligkeiten (§ 1 Abs ...Zum vollständigen Artikel

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