Anspruch, Schuldspruch, Freispruch………..Widerspruch?

von Liz Collet

Der Anspruch, den der Betroffene an Justiz und Gericht hatte, war ein Freispruch erster Klasse.
Ein “Schuldspruch” war es inhaltlich, den er bekam, soweit das Gericht ihn der Taten “schuldig”, nicht aber seine Schuldfähigkeit für erwiesen ansah, so dass in dubio zu seinen Gunsten ein Freispruch erfolgen musste;
Ein Freispruch ist es, was es im Ergebnis wurde, partiell wegen nicht erwiesener Tatvorwürfe, partiell aus Rechtsgründen.
Ein Widerspruch ist es nicht, auch wenn er solchen – naturgemäss – beim Betroffenen und von ihm zur Folge haben muss.

Der sich als unschuldig bezeichnet der Taten, die auch das Gericht ihm als erwiesen anlastet, das heute im Wiederaufnahmeverfahren entschied ...

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