Auswirkung von Spesen auf die Berechnung der Verletztenrente

Die beitragsrechtlichen Vorschriften aus der ArEV bzw. der der SvEV können nicht auf das Leistungsrecht der gesetzlichen Unfallversicherung übertragen werden. Bei einem Arbeitnehmer, der von seinem Arbeitgeber pauschal versteuerte und steuerfreie Spesen erhalten hat, aber keine tatsächlichen Mehraufwendungen hat, wirken sich die Spesen einkommenserhöhend aus und sind beim Jahresarbeitsverdienst zur Bemessung der Verletzenrente in der gesetzlichen Unfallversicherung zu berücksichtigen.

So hat das Bayerische Landessozialgericht in dem hier vorliegenden Fall eines Lkw-Fahrers entschieden, dessen vom Arbeitgeber erhaltene Spesen wegen betrieblicher Auswärtstätigkeiten von der Berufsgenossenschaft bei der Berechnung des Jahresarbeitsverdienst (JAV) nicht mit berücksichtigt worden ist. Die Verletztenrente in der gesetzlichen Unfallversicherung bemisst sich nach dem JAV, dem Gesamtbetrag der Arbeitsentgelte in den 12 Kalendermonaten vor dem Arbeitsunfall ...

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